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08.11.2006

Der gläserne Patient

Auch die Kritiker der geplanten Gesundheitskarte tun sich schwer, eine einheitliche Position zu dem Mammutprojekt zu entwickeln

Von Jan Eisner
Auf den ersten Blick kommt die Wortmeldung aus Köln etwas spät: Die elektronische Gesundheitskarte, so der in der letzten Woche veröffentlichte Aufruf des Komitees für Grundrechte und Demokratie, schade »selbstbestimmter Gesundheit« und habe »nur negative Folgen«. Unterzeichnet haben unter anderem Rechtsanwalt Rolf Gössner, die Professoren Wolf-Dieter Narr und Peter Grottian sowie die Humanistische Union und die Datenschützer von FoeBuD.Dabei ist die Einführung der ...

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