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Gazastreifen: 230 Tote seit Beginn der israelischen Militäroffensive

Foto: AP
Jerusalem. Alltag im Gazastreifen: Am Donnerstag und Freitag kamen bei Angriffen der israelischen Armee mindestens zwölf Menschen ums Leben. Über die Zahl der Verletzten lagen keine Angaben vor. Es waren Dutzende und allesamt Opfer, die außerhalb der betroffenen palästinensischen Gebiete nur noch am Rande wahrgenommen werden. Dabei befindet sich der Gazastreifen in einem permanenten, unerklärten Kriegszustand, nachdem am 25. Juni der israelische Grenzsoldat Gilad Schalit von unbekannten Palästinensern entführt worden war. Insgesamt wurden seitdem 230 Bewohner des Gazastreifens, die Hälfte von ihnen Zivilisten, durch Truppen Tel Avivs getötet.

Im besetzten Westjordanland trieben indes am Freitag berittene israelische Polizisten eine Gruppe von Palästinensern am Stadtrand von Jerusalem zurück (Foto). Diese wollten den Kontrollpunkt bei A-Ram zum Freitagsgebet in Jerusalem passieren.

(AP/AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.10.2006, Seite 6, Ausland

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