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10.10.2006

Lukrativer Terror

Die kolumbianische Armee hat Bombenanschläge inszeniert, um Prämien zu kassieren und den Kampf gegen linke Rebellen zu legitimieren

Von Sven Schuster, Bogotá
Bogotá ist eine isolierte Stadt. Spätestens seit der wiedergewählte rechte Hardliner Alvaro Uribe Vélez vor vier Jahren seine repressive Doktrin der »demokratischen Sicherheit« etabliert hat, ist das Militär aus dem Straßenbild der kolumbianischen Hauptstadt nicht mehr wegzudenken. Die neue Macht der Armee hatte sich besonders in den Wochen vor seiner zweiten Amtseinführung am 7. August bemerkbar gemacht. Rund 30000 Soldaten hatten dafür Sorge zu tragen, daß sich ni...

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