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05.10.2006

Wurst im Plastikbeutel

420 Flüchtlinge leben unter miserablen Bedingungen in Blechbaracken in Berlin-Spandau. Aktionstag am Sonnabend

Von Maja Schuster
Motardstraße 101a heißt die erste Adresse für Flüchtlinge, die nach Berlin kommen. Die vielbefahrene Straße liegt mitten im Industriegebiet in Spandau. Hinter einem hohen Zaun mit Stacheldraht stehen fünf große Wohncontainer. Das ist die ZASt. Die Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge, die von der Arbeiterwohlfahrt Mitte betrieben wird. Es ist kein schöner Ort zum Ankommen.Derzeitig wohnen etwa 420 Menschen in der Motardstraße. Platz ist theoretisch für 750. Doch ...

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