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30.09.2006

Einfach ins Meer geworfen

Der mörderische Umgang mit Flüchtlingen gehört im EU-Mitgliedsland Griechenland zum Standard der Grenzsicherung

Von Heike Schrader, Athen
Mindestens sechs Menschen sind in einer Meerenge zwischen der Türkei und Griechenland ertrunken. Sie mußten sterben, weil Beamte der griechischen Küstenwache sich Anfang der Woche entschieden, rund 40 Menschen, die sie vor der Insel Chios aufgegriffen hatten, ins Meer zu werfen. Es war eine tödliche Abschreckung, die inzwischen auch das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR zu Ermittlungen bewogen hat. Nach Angaben des ­UNHCR-Sprechers Metin Corabatir sollen im Rahmen der N...

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