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Wowereit: Keine BVG-Entschuldung

Berlin. Der SPD-Spitzenkandidat für die Berliner Abgeordnetenhauswahl und Regierende Bürgermeister, Klaus Wowereit, lehnt eine Entschuldung der landeseigenen Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ab. Das Unternehmen habe seine Schulden selbst gemacht und müsse sie deshalb auch abzahlen, sagte Wowereit am Wochenende in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur ddp. Laut Finanzplanung des hochverschuldeten Unternehmens wachsen die Verbindlichkeiten trotz eines Sanierungskonzepts von derzeit 800 Millionen Euro bis 2010 auf fast 1,2 Milliarden Euro. Vor diesem Hintergrund hatten Verkehrsexperten von SPD und Linkspartei.PDS, eine Entschuldung der BVG ins Gespräch gebracht.

Statt darüber zu reden, müsse das Unternehmen effizienter arbeiten, forderte Wowereit. Dabei sei es »auf einem guten Weg«, sagte er unter Verweis auf den vereinbarten Einkommensverzicht der Mitarbeiter. Auch dürfe eine weitere Anhebung der Fahrpreise nicht ausgeschlossen werden.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.08.2006, Seite 9, Kapital & Arbeit

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