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Rußland beklagt Grenzverletzung

Tokio. Rußand will den japanischen Behörden die Leiche eines Fischers übergeben, der bei einem Zwischenfall im Seegebiet der umstrittenen Kurilen-Inseln getötet wurde. Beide Seiten hätten sich am Freitag auf die Überstellung geeinigt, erklärte das Außenministerium in Tokio. Bei einem Besuch in Moskau drang der stellvertretende Außenminister Yasuhisa Shiozaki außerdem auf die Freilassung von drei weiteren Fischern, die bei dem Zwischenfall festgenommen wurden. Die russische Staatsanwaltschaft entschied nach einem Agenturbericht, den Bootsführer wegen Grenzübertretung und illegaler Fischerei zur Rechenschaft zu ziehen. Der Streit um die Inselgruppe der Kurilen belastet seit 60 Jahren die Beziehungen zwischen beiden Staaten.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2006, Seite 6, Ausland

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