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05.08.2006

Beirut – 34º Nord, 35º Ost

Unterwegs in der bombardierten libanesischen Hauptstadt

Von Andrea Bistrich
Manche Orte scheinen auf ewig verdammt. Sie werden von Hungersnöten und Epidemien heimgesucht, ächzen unter gigantischen Erderschütterungen oder werden von meterhohen Tsunamis verschlungen, in deren grausamer Umklammerung Kind und Kegel den sicheren Tod finden. Eroberer kommen und gehen, geißeln das Volk bis zur Blutleere, sonnen sich im fahlen Licht selbsternannter Siege, die Hunderttausenden Besitz und Leben kosteten; lassen Häuser, Straßen und Paläste bauen, die ...

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