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07.07.2006

Eliten- statt Politikwechsel in Mazedonien

Parlamentswahlen in der früheren jugoslawischen Republik brachten keine wesentlichen Änderungen

Von Jürgen Elsässer
Von solchen Wahlen träumen die Imperialisten, vor solchen warnen die Anarchisten seit hundertfünfzig Jahren: Es gibt eigentlich nur zwei konkurrierende Machtblöcke, und die unterscheiden sich wie Sunil und Omo. Alle Politiker sind korrupt und können nach Belieben gekauft werden. Was wirklich im Land passiert oder nicht passiert, wird überall entschieden, nur nicht im Parlament. Willkommen in Mazedonien!Dieser Staat schenkte einer Fruchtsalatsorte nicht umsonst seine...

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