27.06.2006
Kein Geld mehr für Billigjobs
Dank Hartz-IV-Haushaltssperre können viele Städte und Gemeinden keine Ein-Euro-Jobber mehr einstellen. Landkreistag schlägt vor: ALG II kürzen
Von Jörn Boewe
Gewerkschaften, Personal- und Betriebsräte kämpfen seit Einführung der Hartz-Reformen gegen die Verdrängung regulärer Arbeitsverhältnisse durch sogenannte Ein-Euro-Jobs, insbesondere im öffentlichen Dienst – bislang mit mäßigem Erfolg. Jetzt bekommen sie Unterstützung von unerwarteter Seite: Durch Umschichtungen im Haushalt 2006 geht immer mehr Kommunen das Geld für die sogenannten »Mehraufwandsentschädigungen« aus. Denn der am Freitag beschlossene Bundeshaushalt si...
Artikel-Länge: 2460 Zeichen


