03.05.2006
Trotz Parteitag neue Runde im WASG-Streit
Berliner Wahlalternative hält an Eigenkandidatur fest. Linkspartei fordert härtere Gangart gegenüber Abweichlern
Die Berliner WASG will sich dem Votum
des Bundesparteitages der Wahlalternative in Ludwigshafen nicht
beugen und bei den Abgeordnetenhauswahlen im September eigenständig
antreten. »Etwas anderes steht nicht zur Diskussion«,
erklärte WASG-Spitzenkandidatin Lucy Redler am Dienstag
gegenüber junge Welt. Nach Angaben von Redler rechnet der
Berliner Landesvorstand der WASG damit, von der Bundesspitze abgelöst
zu werden. »Es geht hier ganz deutlich um eine Machtfra...
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