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25.04.2006

WASG in der Krise

Bundesspitze will doch nicht administrativ gegen Berliner Landesverband vorgehen. Lafontaine und Ernst sehen Fusion mit Linkspartei gefährdet

Von Jörn Boewe
Der Bundesvorstand der Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit will doch nicht administrativ gegen den eigenständigen Wahlantritt des Berliner Landesverbandes zur Abgeordnetenhauswahl im September vorgehen. Mit einer Mehrheit von acht zu fünf Stimmen beschloß der Bundesvorstand in der Nacht zum Montag, nicht juristisch gegen die Wahlbeteiligungsanzeige der abtrünnigen Berliner vorzugehen. Die Chancen, den Wahlantritt der Berliner WASG per Geri...

Artikel-Länge: 2920 Zeichen

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