18.11.2005
Streit um die Richtung
Dresden: Nach dem Krach um den WOBA-Verkauf wählt die Linkspartei einen neuen Stadtvorsitzenden
Von Michael Bartsch
An diesem Wochenende wird die Linkspartei in Dresden einen neuen Stadtvorsitzenden wählen. Nichts Ungewöhnliches, gäbe es nicht in Dresden seit der Stadtratsentscheidung für den Verkauf der städtischen Wohnungsgesellschaft WOBA einen offenen Bruch in der Partei. Bald nach ihrer Rückkehr aus dem Babyurlaub gab im Sommer Ingrid Mattern den Stadtvorsitz auf. Sie gehörte zur knappen Mehrheit der PDS-Stadträte, die dem WOBA-Verkauf in der Hoffnung auf eine Entschuldung z...
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