24.02.2005
Aschermittwoch in Mainz
Zur deutsch-amerikanischen Versöhnung mußte das Publikum ausgesperrt werden. Bush und Schröder kümmern sich dafür um die weltweite Verbreitung der Freiheit
Von Werner Pirker
Am Tag, als George W. Bush nach Mainz kam, war die deutsche Karnevalsmetropole eine Geisterstadt. Die Straßenränder waren wie leergefegt, nicht ein parkendes Auto, und kaum ein Passant verirrte sich auf die Gehwege. An diesem Mittwoch war es oberste »Bürgerpflicht«, den öffentlichen Raum der großen Politik zu überlassen. Über eine Region war der Ausnahmezustand verhängt worden, ohne daß er als solcher wahrgenommen wurde. Das läßt für die Zukunft das Schlimmste befür...
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