14.05.2004
Foltervideo und Kosovoverliese
Die saubere Bundeswehr: Was Militärhistoriker Wolffsohn fordert, wurde bereits ausprobiert
Von Jürgen Elsässer
»Ein deutscher Soldat foltert niemand«, tönte Verteidigungsminister Peter Struck am Mittwoch. Das verstand der SPD-Frontmann als Absage an das, was der Münchner Historiker Michael Wolffsohn in einer Fernsehsendung zuvor geäußert hatte: »Als eines der Mittel im Kampf gegen den Terrorismus halte ich Folter oder die Androhung von Folter für legitim.«
Wolffsohn ist nicht nur ein auf allen Kanälen gern gehörter Sachverständiger zu allen Fragen der internationalen Sich...
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