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20.03.2003

Recht so

Strafurteile eines Amtsrichters mit Herz und Verstand

Von Gerhard Bengsch
In einer schwäbischen Kleinstadt soll es vor Jahren einen Richter gegeben haben, der gerne einen hob. Deshalb und auch wegen einer schlecht sitzenden Zahnprothese verkündete er seine Urteile dermaßen nuschelnd, daß sie nur mit Mühe zu verstehen waren. »Im Namen des Volkes« hörte sich bei ihm an wie »Im Rahmen des Ulkes«. Lag es am Suff und mangelhafter Dentistenarbeit? Oder war der Mann ein Schlitzohr mit langjährig erworbener Abneigung gegen seinen Beruf? An ihn...

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