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07.01.2002

Drecksarbeit

Wenn die schlimmsten Sauereien anstehen, nimmt man gern die Linke mit ins Boot. Zur SPD/PDS-Koalition in Berlin und zur Logik des »kleineren Übels«

Von Sahra Wagenknecht
»Die müssen auch mal die Drecksarbeit machen.« Günter Rexrodt scheint nicht unzufrieden mit dem Verlauf der Koalitionsgespräche. Warum auch? Die FDP hatte den elegantesten Abgang, den sie sich wünschen konnte: Gradlinig und prinzipienfest steht sie da, eine Partei, die lieber die Opposition wählt, als entgegen ausdrücklichem Wahlversprechen die eigene Klientel mit Steuererhöhungen zu traktieren. Daß es die strittigen Steuern, an denen die Ampel zerbrach – die Geträn...

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