14.06.2026: Ökosozialistische Konferenz in Köln
Gewaltherrschaft ist das neue Gesicht der Politik. Viel ist von multiplen Krisen die Rede: Erneuerbare Energien werden vielerorts zurückgedrängt, der Run auf Öl, Gas und Seltene Erden ist hemmungsloser denn je. Länder, die auf deren Ausbeutung setzen, machen sich zunehmend erpressbar. Alles nur, um ausreichend Energie für den Hightech-Wettlauf mit China zu haben, der letzten Endes darin münden soll, dass nur eine Weltmacht übrigbleibt, die alles kontrolliert: den Handel, die Meere, die Ressourcenverteilung, die Datenflüsse, die Bewegungen der Menschen und ihre Einstellungen. Krieg ist der Dreh- und Angelpunkt dieser Entwicklung, in ihm kommen alle Krisen zusammen, alle Lösungen ihrer Widersprüche, die die Herrschenden sich einfallen lassen, laufen auf ihn hinaus. Dabei feiert die Atomkraft fröhliche Urständ’, auch mit Blick auf Atomwaffenbesitz – Atomkriege sollen wieder führbar werden. Wir fragen danach, wo in dieser Welt Ansätze für Hoffnung und Gegenwehr sind.
Veranstaltet durch: Internationale Sozialistische Organisation - ISO
09:30 Uhr
Bürgerhaus Köln-Kalk Mülheimer Str. 58 51103 Köln Weitere Infos: https://www.oekosozialistische-konferenz.de