23.04.2026: Jüdinnen und Juden in der internationalen Linken / „Nichtjüdische“ Juden (Isaak Deutscher)…?
Angesichts der polarisierten Debatten um den Nahen Osten mag es schwerfallen sich dies vorzustellen: Doch bis weit in das zwanzigste Jahrhundert hinein bestand eine Allianz zwischen beträchtlichen Teilen der jüdischen Emanzipationsbewegungen und der sozialistischen und Arbeiter*innenbewegung. Dies galt für das Russische Reich und die frühe Sowjetunion ebenso wie für Polen, für Großbritannien, für die USA und ebenso für Südafrika, wo Jüdinnen und Juden weit überproportional auf Seiten der im Apartheid-System unterdrückten Schwarzen standen. Auch die kommunistischen, gewerkschaftlichen und antikolonialen Bewegungen in Tunesien und Marokko hatten zahlreiche jüdische Repräsentant*innen. Jüdinnen und Juden waren überproportional stark vertreten, wurden oft allerdings oft nicht als „Juden“ definiert oder wurde es wurde der Eindruck vermieden diese als solche wahrzunehmen. Eine Veranstaltung von Verdi Frankfurt a.M. und Rosa-Luxemburg-Stiftung und Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen
Veranstaltet durch: Rosa Luxemburg Stiftung Hessen
19:00 Uhr
DGB Haus,Wilhelm Leuschner Straße 69-77 Wilhelm Leuschner Straße 69-77 60311 Frankfurt am Main