12.09.2018 / Presseerklärung

Tageszeitung junge Welt fordert Freilassung von Max Zirngast

In Ankara ist am Dienstag der freie Journalist Max Zirngast von der türkischen Polizei verhaftet worden. Zirngast, der österreichischer Staatsbürger ist, schreibt auch für die in Berlin erscheinende überregionale Tageszeitung junge Welt sowie für weitere Medien, unter anderem in den USA und in der Türkei.

Zu der Inhaftierung des Kollegen erklärt Michael Merz, Chef vom Dienst der jungen Welt: »Wir fordern die türkischen Behörden auf, unseren Kollegen sofort und bedingungslos freizulassen. Die erneute Festnahme eines kritischen Journalisten zeigt einmal mehr, dass es in Ankara keine Abkehr von der Repression und der Unterdrückung abweichender Meinungen gibt. Auch wenn Max Zirngast österreichischer Staatsbürger ist, sollte seine Festnahme für die deutsche Bundesregierung Anlass genug sein, den bevorstehenden Staatsbesuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan abzusagen. Geiselnehmer verdienen keinen roten Teppich!«

Die Tageszeitung junge Welt berichtet in der Donnerstagausgabe auf der Titelseite über die Verhaftung ihres Kollegen Max Zirngast.