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20.09.2021, 13:03:12 / Rosa-Luxemburg-Konferenz 2017

Demonstration im Schneetreiben

Schon vor der Tür werden die Besucher der XXII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz von einer Kundgebung junger Kommunisten empfangen
Die Frage von Krieg und Frieden ist eine der beherrschenden THemen auf der XXII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz
Die Türen sind offen: Großer Andrang an der Kasse bei der XXII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz
Gleich geht es los bei der XXII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz
Wie in jedem Jahr sind auch bei der XXII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz viele linke Initiativen und Gruppen vertreten
Wie in jedem Jahr sind auch bei der XXII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz viele linke Initiativen und Gruppen vertreten
Wie in jedem Jahr sind auch bei der XXII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz viele linke Initiativen und Gruppen vertreten
Noch ist alles ruhig im Saal: Letzte Vorbereitungen bei der XXII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz

Schneetreiben vor dem Berliner Mercure-Hotel MOA in Moabit, dem Tagungsort der XXII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz. Hunderte Menschen strömen in Richtung des Gebäudes und werden von einer Kundgebung junger Kommunisten empfangen. Die SDAJ will ein »kraftvolles Zeichen gegen imperialistische Kriege« setzen und mobilisiert zu den Demonstrationen gegen die demnächst stattfindende »Sicherheitskonferenz« (SIKO) in München. Unter dem Applaus der Umstehenden fordert Simon Oberhauser über ein Megaphon dazu auf, dem Imperialismus in den Rücken zu fallen und prangert den Bundesverband der Deuten Industrie an. »Zur Profitabsicherung ist der Verband bei der SIKO natürlich vertreten«, sagt er. Unter anderem die Machenschaften des für sichere Rohstoffversorgung zuständigen Ausschussvorsitzenden Hans Joachim Welsch seien verantwortlich dafür, dass weltweit Menschen ausgebeutet würden. Unter den in das Hotel gehenden Besuchern ist auch Gretel Danner von der Kommunistischen Arbeiterzeitung (KAZ). Sie ist aus München angereist und ist besonders interessiert an der Jugendkonferenz am Nachmittag. »Ich erwarte Anregungen, wie wir dem Rechtsruck begegnen können und im Kampf gegen rechts weiterkommen«, sagt sie. (mme)

Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren. Denn nicht allen lernen die junge Welt kennen, da durch die Beobachtung die Werbung eingeschränkt wird.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!