Medienkooperation vereinbart
Auch die von junge Welt
veranstaltete XIX. Rosa-Luxemburg-Konferenz an diesem Samstag in der
Berliner Urania ist wieder international. Die Teilnehmer reisen nicht
nur aus der ganzen BRD an, sondern auch aus zahlreichen anderen
europäischen Ländern, Referenten aus der ganzen Welt. Am Vortag der
Konferenz kamen in der jW-Redaktion in Berlin-Mitte Vertreter
progressiver Tageszeitungen zu einem Arbeitstreffen zusammen.
Für die dänische Arbejderen nahmen Chefredakteurin Birthe Sorensen und
Nachrichtenchefin Freja Wedenborg teil, für junge Welt Chefredakteur
Arnold Schölzel und André Scheer (Ressortleiter Ausland) sowie
Geschäftsführer Dietmar Koschmieder.
Vom britischen Morning
Star kamen Chefredakteur Richard Bagley und sein Stellvertreter Ben
Chacko sowie der Parlamentskorrespondent Roger Bagley in die
jW-Redaktion. Die Zeitung vum Letzeburger Vollek aus Luxemburg wurde von
deren Auslandschef Uli Brockmeyer vertreten. Vereinbart wurde am
Freitag eine engere Kooperation der vier linken Zeitungen. Sie bestand
bisher nur bilateral zwischen einzelnen Redaktionen.
Ziel der Zusammenarbeit ist es, den politischen und journalistischen Nutzwert jeder einzelnen Zeitung durch regelmäßigen Austausch von Texten zu erhöhen. Zudem sollen gemeinsame Projekte, zum Beispiel thematische Beilagen, realisiert werden. Hierfür wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet.
Bei der XX. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz im Januar 2015 sollen die ersten Erfahrungen ausgewertet und über weitere Medienkooperationen beraten werden.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
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