Lage auf der »Tahrir« unverändert
Agios Nikolaos. Die Passagiere des kanadischen Schiffs »Tahrir«, das am gestrigen Montag nach dem Verlassen des Hafens von Agios Nikolaos auf Kreta von der Küstenwache gestoppt und zurück in den Hafen geschleppt wurde, durften auch über Nacht nicht von Bord.
Die griechische Regierung hatte am Freitag ein Auslaufverbot für Schiffe nach Gaza verhängt und dies mit der israelischen Seeblockade begründet. Die »Tahrir« hatte als drittes Teilnehmerschiff der »Free Gaza«-Solidaritätsflottille versucht, ohne Erlaubnis einen griechischen Hafen zu verlassen. Der Schiffsführer war offenbar ausgetauscht worden, da der ursprüngliche Kapitän seine berufliche Zukunft nicht riskieren wollte.
Die formale Schiffseignerin Sandra Ruch war nach dem Entern der »Tahrir« von der Polizei festgenommen worden und durfte am Dienstag morgen telefonieren. Sie hatte den Namen des Schiffsführers zum Zeitpunkt des Auslaufversuchs nicht preisgegeben. Die übrigen Aktivisten an Bord sind offenbar entschlossen, es ihr gleich zu tun. Nach jW-Informationen stehen sie zur Zeit ohne Strom da. Von der Landseite wurde die Stromversorgung gekappt, der Generator an Bord sprang zunächst nicht an. (jW)
Friedenspropaganda statt Kriegsspielzeug
Mit dem Winteraktionsabo bieten wir denen ein Einstiegsangebot, die genug haben von der Kriegspropaganda der Mainstreammedien und auf der Suche nach anderen Analysen und Hintergründen sind. Es eignet sich, um sich mit unserer marxistisch-orientierten Blattlinie vertraut zu machen und sich von der Qualität unserer journalistischen Arbeit zu überzeugen. Und mit einem Preis von 25 Euro ist es das ideale Präsent, um liebe Menschen im Umfeld mit 30 Tagen Friedenspropaganda zu beschenken.
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.