Zum Inhalt der Seite

Entscheidung in Barinas

Impressionen vom Wahltag in Chávez' Heimat

no image
In Barrancas öffneten pünktlich um 6 Uhr früh die Wahllokale. Die Schule, die mit anden neuen Wohnhäusern im Rahmen der Misión Vivienda enstand, liegt in einem chinesisch geprägten Barrio, befindet.
Katja Klüßendorf
no image
Zunächst werden anhand des Personalausweises und Fingerabdrucks die Daten überprüft.
Katja Klüßendorf
no image
...dann geht es hinter den Sichtschutz zur Wahlmaschine und man drückt seinen Kandidaten an...
Katja Klüßendorf
no image
Hinterm Sichtschutz vor Öffnung des Wahllokals. Alle Maschinen wurden auf Funktionstüchtigkeit überprüft.
Katja Klüßendorf
no image
Zur Kontrolle druckt die Wahlmaschine einen Beleg mit der Stimmangabe aus. Dieser wird in die Wahlurne geworfen.
Katja Klüßendorf
no image
Anschließend bestätigt jeder seine Wahlabgabe mit einem Fingerabdruck und Unterschrift.
Katja Klüßendorf
no image
Ältere und hilfsbedürftige Menschen dürfen von einer Vertrauensperson, in der Regel ein Familienmitglied, begleitet werden.
Katja Klüßendorf
no image
Zuletzt wird der kleine Finger in spezielle blaute Tinte gesteckt als Beleg, bereits gewählt zu haben.
Katja Klüßendorf
no image
Die Tinte ist nicht einfach abwischbar. Noch Tage nach der Wahl sind in Venezuelas Straßen Menschen mit blauen Fingern zu sehen.
Katja Klüßendorf
no image
Wie hier in Sabaneta stehen überall Stühle bereit, um das lange Anstehen in der Hitze erträglicher zu machen.
Katja Klüßendorf
no image
40.000 neue Laptops sind zusätzlich bei diesen Wahlen zum Einsatz gekommen, um noch schneller den Wahlansturm bewältigen zu können.
Katja Klüßendorf
no image
Wie im ganzen Land lag die Wahlbeteiligung auch im Bundestaat Barinas bei etwa 80 Prozent, in einigen Wahllokalen sogar höher.
Katja Klüßendorf
no image
Die Atmosphäre am Wahltag selbst war entspannt und friedlich.
Katja Klüßendorf
no image
In Sabaneta: Grundschule Julián Pino mit 6 Lokalen (mesas) und insgesamt 3180 Wahlberechtigten.
Katja Klüßendorf
no image
Die Wahlen wurden auch in Barinas von den Medien aufmerksam begleitet.
Katja Klüßendorf
no image
Nach Schließung der Wahllokale: Internationale Wahlbeobachter überwachen die Auswertung der einzelnen Wahlmaschinen (hier in der Gemeinde Rómulo Betancourt).
Katja Klüßendorf
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2013, Seite ,

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Pressefreiheit schützen, Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Berufung möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!