Zum Inhalt der Seite
  • 03.04.2013, 12:58:30

Maduro und Capriles eröffnen Wahlkampf

Mit einem Besuch bei Angehörigen des am 5. März verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez in dessen Geburtshaus und Kundgebungen in Chávez' Heimatregion Barinas sowie im Bundesstaat Zulia hat Nicolás Maduro am Dienstag (Ortszeit) seine Kampagne für die Präsidentschaftswahl am 14. April eröffnet.

Im Internetdienst Twitter dankte er den Bürgern dieser beiden Regionen anschließend für den Beginn des »Bolivarischen Hurrikans«, wie er den Wahlkampf nannte. Wie Chávez im vergangenen Jahr will Maduro bis zum offiziellen Ende des Wahlkampfes am 11. April durch alle Regionen des südamerikanischen Landes reisen. Dabei zeigt sich der frühere Busfahrer gern am Lenkrad eines in den venezolanischen Nationalfarben geschmückten Busses. Der Sieg bei der Wahl sei die beste Ehrung für Chávez, unterstrich er.

Unterdessen eröffnete Oppositionskandidat Henrique Capriles Radonski seine Kampage in Maturín im Bundesstaat Monagas. In Venezuela müsse »das Volk bestimmen«, erklärte er dort und versprach, den Jugendlichen bessere Arbeitsplätze zu verschaffen.

Anzeige

Bilderserie vom Wahlkampfauftakt Nicolás Maduros in Barinas: Hier klicken

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen am 03.04.2013,

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Pressefreiheit schützen, Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!