27.03.2021 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Bis heute ist die Angst vor den USA in Nordkorea spürbar«

Gespräch mit Lutz Drescher. Über interkulturelle Erfahrungen in Ostasien, die Folgen des Koreakrieges 1950–53 und den Kampf für soziale Gerechtigkeit

Rainer Werning

Wie verschlug es Sie als Religions- und Sozialpädagogen ausgerechnet nach Südkorea?

In meinen ersten Jahren im Beruf als Gemeindediakon ab 1981 war in unserer Gemeinde auch Pfarrer Kim Won Bae, ein Mitarbeiter aus Südkorea, tätig. Durch ihn entstanden enge Beziehungen zu Christen in der südkoreanischen Stadt Gwangju. Dort hatte die Militärdiktatur ein Jahr zuvor, im Mai 1980, einen Volksaufstand blutig erstickt und ein Massaker verübt. In Südkorea selbst fielen Nachrichten über diese Geschehnisse der Zensur zum Opfer oder waren grob entstellt. Wir jedoch konnten uns die schockierenden Bilder ansehen, die ein ARD-Korrespondent, Jürgen Hinzpeter, dort heimlich gedreht hatte.

Als ich 1986 gefragt wurde, ob ich bereit sei, über das Evangelische Missionswerk in Südwestdeutschland (EMS) mit Sitz in Stuttgart nach Korea zu gehen, habe ich umgehend ja gesagt. Viele der Mitglieder und der Pfarrer der Kirche, in der ich mitarbeiten sollte, waren im Widerstand gegen die Militärdiktatur und im Einsatz für Demokratie und Menschenrechte aktiv. Und viele von ihnen waren deshalb zu kürzeren oder längeren Gefängnisstrafen verurteilt worden.

Südkorea befand sich zu der Zeit noch unter der Knute einer Militärdiktatur, wenngleich sich Seoul erfolgreich als Ausrichter der 24. Olympischen Sommerspiele 1988 beworben hatte. Doch gerade im Vorfeld dieses sportlichen Großereignisses kam es wiederholt zu massenhaften Protesten und einer »großen Demokratiebewegung«. Wie erlebten Sie diese politisch ebenso bewegte wie bewegende Phase in Südkoreas jüngerer Geschichte?

Am 23. Februar 1987 kam ich in Südkorea an, und schon wenige Tage später hatte ich meine erste Begegnung mit dem teuflisch ätzenden koreanischen Tränengas. Nachdem ein mutiger Arzt öffentlich gemacht hatte, dass ein Student, Park Jong Cheol, in Polizeigewahrsam zu Tode gefoltert worden war, kam es im ganzen Land zu Demonstrationen. In deren Zentrum stand die Yonsei-Universität, an der ich im März 1987 mein zweijähriges Koreanisch-Studium begonnen hatte.

Während einer der zahlreichen Demonstrationen wurde auch der Student Lee Han Yol von einer Tränengasgranate am Kopf getroffen und lag wochenlang im Koma, bis er schließlich starb. Danach nahmen die Demonstrationen noch an Härte zu. Es kam zur »großen Juni-Demokratiebewegung«, die dazu führte, dass das Regime nachgab und einer Direktwahl des Präsidenten zustimmte. Mit Tränen in den Augen erlebte ich, wie am 9. Juli 1987 insgesamt 1,6 Millionen Menschen in einem nicht enden wollenden Demonstrationszug an der Beerdigung von Lee Han Yol teilnahmen und dies zugleich als (Teil-)Sieg über die Diktatur feierten.

Dass es zu diesem Volksaufstand kommen konnte und dieser nicht blutig vom Militär niedergeschlagen wurde, hatte auch damit zu tun, dass 1988 die Olympischen Spiele in Seoul stattfanden und das Regime ganz besonders unter internationaler Beobachtung stand. In Deutschland hatten die Kirchen zusammen mit anderen Organisationen, Vereinen und Initiativen aus der Zivilgesellschaft eine Olympiakampagne ins Leben gerufen, durch die der Demokratisierungsprozess der koreanischen Gesellschaft auch von außen wirksam unterstützt wurde.

Die ersten beiden Jahre in Korea waren eine Phase des (Kennen-)Lernens, nicht nur der Sprache, sondern auch von Orten und Akteuren der Demokratiebewegung in und außerhalb der Kirchen. Ich war nah dran an der Zerstörung Sanggye-dongs, eines Armenviertels am Rande Seouls, das zugleich Symbol der zunehmenden Marginalisierung der Armen war. Ich hatte meine ersten Begegnungen mit dem späteren Präsidenten und Friedensnobelpreisträger Kim Dae Jung, der damals noch unter Hausarrest stand. Dass er, ein einst zum Tode verurteilter Oppositionspolitiker, 1998 zum Präsidenten gewählt wurde, gehört zu den großen Hoffnungsgeschichten des 20. Jahrhunderts.

Was genau war Ihr Betätigungsfeld in dem Land?

Nach meinem Sprachstudium konnte ich tiefer in die südkoreanische Graswurzelbewegung eintauchen. Ich begann meinen Dienst in einer kleinen Kirchengemeinde im damals wohl größten Armenviertel – in Hagye-dong im Norden von Seoul. Bekannt war dieser Ort unter dem Namen »Schweinedorf«, weil dort bis Mitte der 1980er Jahre noch Vieh gezüchtet wurde. Als Viehzucht im Stadtgebiet dann gesetzlich verboten wurde, zogen bald die ersten Menschen in umgebaute Ställe ein. Schließlich waren es zirka 4.000 Personen, die dort lebten. Die Gemeinde, die dort entstand, feierte ihre Gottesdienste in einer aus Backsteinen selbsterbauten Kirche. Eigentlich war es eine Baracke, die nicht nur als Gottesdienstraum diente, wochentags fand dort die Hausaufgabenhilfe für Kinder und Jugendliche statt. An Samstagen kamen Ärzte und Medizinstudenten, um kostenlos zu behandeln. Auch Demonstrationen wurden dort geplant, wenn das Viertel wieder einmal vom Abriss bedroht war.

Das »Schweinedorf« wurde meine neue Heimat. Dort war ich zu Hause, war geerdet und habe gespürt, was den Menschen wirklich unter den Nägeln brannte. Die Menschen dort lebten in ständiger Unsicherheit: »Werden wir unseren Arbeitsplatz behalten und auch unseren Lohn bekommen? Was machen wir, wenn jemand aus der Familie krank wird? Wohin, wenn das Viertel wirklich abgerissen wird?« Immer wieder haben wir Räume eröffnet, in denen die Menschen ihre Sorgen aussprechen und gleichsam ihr Herz ausschütten konnten – im Gespräch und auch im Gebet. Und gleichzeitig haben wir gemeinsam viel Freude erlebt – und das leckere koreanische Essen genossen.

Diese kleine Gemeinde gehörte zu einer Bewegung, die in der Zeit nach dem Massaker in Gwangju entstanden war. Es waren junge Pfarrerinnen und Pfarrer, von denen viele im Gefängnis waren, die damit begannen, solche Gemeinden in Arbeiter- und Armenvierteln oder auch in Bauerndörfern aufzubauen. Studierende, die ihrer Uni verwiesen wurden, Journalisten, die der Zensur unterlagen, Lehrer, die ihren Job verloren hatten, Gewerkschafter, die inhaftiert waren, schlossen sich ihnen an. Es waren Gemeinden, in denen sich Marginalisierte, sozial Geächtete und politisch Unterdrückte, das sogenannte Minjung, versammelte. In diesen Gemeinden wurde die Erinnerung daran aufrechterhalten, dass Männer und Frauen aus christlichen Gemeinden zur Zeit der brutalen japanischen Kolonialherrschaft (1910-45, jW) in der Unabhängigkeitsbewegung eine zentrale Rolle spielten.

Sie bereisten ebenfalls die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK, auch Nordkorea, jW). Wie gelangten Sie dorthin, was war ausschlaggebend für solche Besuche?

Während der annähernd neun Jahre (1987–95, jW), die ich in Südkorea verbrachte, habe ich bewusst auf einen Besuch in der Volksrepublik verzichtet. Ein solcher Besuch hätte meine Arbeit erschwert. Aber ich bin schon 1989 in Berlin das erste Mal einer Delegation des »Nordkoreanischen Christenbundes« begegnet. Nordkorea und Christen? Wie passt das zusammen, wird sich mancher fragen. Ja, es gibt in der DVRK einen ganz offiziellen Christenbund. Er hat etwa 13.000 Mitglieder, die sich in zwei Kirchen in der Hauptstadt Pjöngjang und in 500 Hauskirchen treffen. Die Tatsache, dass Christen und Kommunisten sich gegen die japanische Kolonialmacht gestellt haben, spielt eine große Rolle. Wenigen ist bekannt, dass Kim Il Sung mütterlicherseits aus einer christlichen Familie stammt. Seine Mutter Kang Pan Sok (Pan Sok bedeutet »der Fels«, jW) war ehrenamtliche Mitarbeiterin in einer Kirchengemeinde, der Chilgol-Kirche. An dem Ort, an dem diese Kirche ursprünglich stand, ließ Kim Il Sung – nach einer ersten, der 1988 errichteten Pongsu-Kirche – im Jahr 1992 eine zweite, eben die Chilgol-Kirche, erbauen. Sie liegt nicht irgendwo versteckt, sondern inmitten eines Neubauviertels.

Ich hatte zuvor mehrfach Delegationen des Nordkoreanischen Christenbundes begleitet. Als ich dann 2001 das Amt des Ostasien-Verbindungsreferenten der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS) – wie sie heute heißt – übernahm, erhielten wir zum ersten Mal eine Einladung, Nordkorea zu besuchen. Das haben wir dann im Mai gemeinsam mit Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) auch getan. Während meiner Amtszeit von 2001 bis 2016 war ich viermal in der DVRK.

Welchen gemeinsamen Erfahrungshorizont teilen Nord- und Südkoreaner? Und was sind die auffälligsten Differenzen zwischen den Menschen nördlich und südlich des sie noch immer trennenden 38. Breitengrads?

Ich bin bei drei meiner vier Reisen in die DVRK bewusst gemeinsam mit in Deutschland lebenden Südkoreanern gereist. Für mich war es spannend mitzuerleben, wie sie die Dinge sehen und erleben. Was oft übersehen wird, wenn wir an die beiden Teilstaaten denken, ist die gemeinsame kulturelle Prägung. Die Urreligion Koreas ist der Schamanismus, ein religiöses Phänomen, bei dem Emotionen und Ekstase eine große Rolle spielen. Solche Emotionalität in Form von tränenüberströmten Gesichtern lässt sich zum Beispiel beobachten, wenn im Norden ein Vertreter der Kim-Familie auftritt – und in Südkorea bei christlichen Gottesdiensten.

Die andere große Tradition, deren Einfluss bis heute im Norden und im Süden wahrnehmbar ist, ist der Konfuzianismus. Wohl nirgends sonst war der Konfuzianismus so ausgeprägt und wirkmächtig wie in der Yi-Dynastie des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Vieles, was uns in Nordkorea zuerst als fremd erscheint, wird vor diesem Hintergrund verständlicher. In Nordkorea begegnet einem nicht nur auf dem sogenannten Ewigkeitsturm immer wieder die Inschrift: »Der Große Führer, Genosse Kim Il Sung, wird ewig mit uns leben.« Was sich zumindest für die Ohren mancher Christen wie Blasphemie anhört, ist angesichts schamanistisch-konfuzianistischer Ahnenverehrung eine Selbstverständlichkeit. In Korea sind die Ahnen präsenter als bei uns. Früher wurden sie oberhalb der Felder begraben, und ihre Nachfahren bestellten ihre Felder »vor den Augen der Ahnen«.

Trotz dieser gemeinsamen kulturellen Wurzeln haben sich die beiden Landesteile im Verlauf der vergangenen 75 Jahre stark auseinanderentwickelt. Zwar wird auf beiden Seiten immer noch betont, dass »in den Adern dasselbe Blut fließt«, aber davon spüren die über 30.000 Nordkorea-Flüchtlinge im Süden wenig. Sie werden eher ausgegrenzt.

Wenn wir die heutige Situation in den beiden Landesteilen betrachten, sind die riesigen Unterschiede unübersehbar. Vor allem wirtschaftlich ist die Situation im Norden sehr schwierig. Es gibt ganz unterschiedliche Zahlen, geschätzt wird jedoch, dass das Pro-Kopf-Einkommen im Norden nur ein Vierzigstel dessen im Süden beträgt, Die Lebenserwartung ist um 15 Jahre geringer, und zwölfjährige Kinder sind durchschnittlich zwölf Zentimeter kleiner. Die Gründe für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten im Norden sind vielfältig. Die Isolation des Landes spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Auslandssanktionen, denen es nun schon seit Jahrzehnten ausgesetzt ist.

Korea ist seit annähernd 75 Jahren geteilt. Was macht es so schwer, dass beide Seiten wieder zusammenkommen? Wie beurteilen Sie die bisherige Politik des Westens gegenüber den Vereinigungsbestrebungen auf der Koreanischen Halbinsel?

Wenn wir das schwierige Thema Wiedervereinigung ansprechen, ist es wichtig, darauf zu schauen, wie sich die Geschichte der Teilung ausgewirkt hat. Der Koreakrieg (1950–53, jW) war schrecklich und hat seine traumatischen Spuren in beiden Teilen des Landes hinterlassen, aber auf je unterschiedliche Weise. In Südkorea ist die Gesellschaft bis heute tief gespalten. Immer noch werden Teile der Gesellschaft, darunter auch die konservativen Kirchen, von einem militanten Antikommunismus beherrscht, der in der Vergangenheit schreckliche Menschenrechtsverletzungen zur Folge gehabt hat.

Ein anderer Teil der Gesellschaft hat dagegen erkannt, dass der Koreakrieg der erste heiße Konflikt in der Phase des Kalten Krieges war und Korea eben diesem zum Opfer fiel. Kurzum: In gewisser Weise verläuft die Teilung Koreas mitten durch die südkoreanische Gesellschaft und die Millionen Koreaner, die im Ausland leben.

Anders ist es in Nordkorea: Nordkorea wurde im Koreakrieg völlig dem Erdboden gleichgemacht und hatte auch ungleich mehr Opfer zu beklagen. Unvergessen sind dort die US-amerikanischen Bombengeschwader mit ihrer tödlichen Fracht. Bis heute ist die Angst vor dem, was »die Amerikaner« in Korea angerichtet haben und wieder anrichten könnten, in Gesprächen mit Nordkoreanern allseits spürbar. Sicher wird sie auch propagandistisch geschürt und so der innere Zusammenhalt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gestärkt. Aber stets geistert der Gedanke eines »Erstschlags« nicht nur durch die Medienlandschaft, sondern auch durch die Köpfe US-amerikanischer Politiker und Militärs.

Die Angst, dem hilflos ausgeliefert sein zu können, ist der tiefe Grund für das nordkoreanische Atomprogramm. Ihm wird nicht durch Sanktionen beizukommen sein, sondern nur durch Sicherheitsgarantien, einen Nichtangriffspakt und besser noch durch einen Friedensvertrag. Genau das fordern die Kirchen in Nord- und Südkorea gleichermaßen gemeinsam und seit langem.

Wie ist der aktuelle Stand und die Sicht der Regierung in Seoul unter Moon Jae In, was gemeinsame US-amerikanische-südkoreanische Militärmanöver betritt?

»Die Tage des warmen Frühlings, wie wir ihn vor drei Jahren erlebten, sind vorbei«, erklärte Kim Yo Jong, die Schwester des nordkoreanischen Staatsoberhauptes, just Mitte dieses Monats als Reaktion auf die begonnenen US-amerikanisch-südkoreanischen Militärmanöver. Damit brachte sie zum Ausdruck, dass all die hoffnungsvollen Ansätze seit den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang 2018 neuer alter Feindschaft gewichen sind.

Es gab ja in den vergangenen Jahren teils dramatische Entwicklungen, die weltweit mit großer Aufmerksamkeit verfolgt wurden. Moon Jae In ist 2017 angetreten mit der erklärten Absicht, ein Friedensregime auf der Koreanischen Halbinsel zu errichten. Kim Jong Un, der 2011 ins Amt kam, hat von Anfang an eine doppelte Strategie militärischer Stärke und wirtschaftlichen Aufbaus verfolgt. Es kam zu mehreren Gipfeltreffen auch mit US-Präsident Donald Trump. Das alles hat zu nichts geführt, weil weder die jeweiligen Vorstellungen noch die wechselseitigen Erwartungen zueinander gepasst haben. Vor allem aber ist es gescheitert, weil Washington trotz einiger Vorleistungen von seiten der DVRK darauf nicht mit der erhofften Lockerung der Sanktionen reagierte.

In den Erklärungen der verschiedenen Gipfeltreffen im Jahre 2018 ist stets davon die Rede, dass alle feindseligen Handlungen eingestellt werden. Für den Norden wie auch für die Zivilgesellschaft und die progressiven Kirchen Südkoreas verstößt die Abhaltung von Militärmanövern eindeutig gegen solche Erklärungen. In einer erst kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung des Nationalen Kirchenrates Koreas (NCCK) heißt es: »Mit heiligem Zorn fordern wir nachdrücklich die sofortige Einstellung aller militärischen Aktionen und feindseligen Maßnahmen, die zu Konfrontationen und Konflikten auf der Koreanischen Halbinsel führen.«

Lutz Drescher (68, rechts im Foto, hier mit Kim Dae Jung, von 1998 bis 2003 Präsident Südkoreas und Friedensnobelpreisträger des Jahres 2000) war über weite Strecken seines Lebens international tätig. Annähernd ein Jahrzehnt lang arbeitete er im Auftrag der evangelischen Kirche in Südkorea und stand dort in engem Kontakt zur Menschenrechts- und Demokratiebewegung. Ein besonderer Schwerpunkt seines Engagements gilt den Friedensbemühungen auf der Koreanischen Halbinsel. In diesem Zusammenhang hat er auch mehrfach Nordkorea besucht. Drescher ist Ehrenvorsitzender der Deutschen Ostasienmission (DOAM) sowie Autor zahlreicher Artikel über Kirche und Gesellschaft in Korea, die auf der Website doam.org publiziert sind

https://www.jungewelt.de/artikel/399499.ostasien-bis-heute-ist-die-angst-vor-den-usa-in-nordkorea-spürbar.html