-
29.10.2007
- → Inland
Ermittlungen in Köln eingestellt
München. Mehr als drei Jahre nach dem Nagelbombenattentat in Köln hat die Sonderkommission ihre Ermittlungen eingestellt. »Die Spuren sind abgearbeitet, ohne daß wir einen Täter gefaßt haben«, zitierte der Focus den Kölner Oberstaatsanwalt Rainer Wolf. Nun gelte es abzuwarten, ob sich durch Zufall neue Hinweise ergäben. Bei der Explosion der mit zehn Zentimeter langen Nägeln bestückten Bombe im rechtsrheinischen Kölner Stadtteil Mülheim waren am 9. Juni 2004 22 Menschen verletzt worden, vier von ihnen schwer. Die Bombe ging vor einem türkischen Friseurgeschäft hoch.
(AP/jW)
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland