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Beck unbeliebter als Scharping

Berlin. Der Leiter des Meinungsforschungsinstitutes Forsa, Manfred Güllner, hält Kurt Beck als Kanzlerkandidaten für chancenlos. Im Magazin der Süddeutschen Zeitung kommentierte Güllner am Mittwoch die Ergebnisse der neuesten Umfrage, wonach der SPD-Vorsitzende selbst bei den Anhängern der eigenen Partei dramatisch an Rückhalt verloren hat. So würden sich von denjenigen, die 2005 für den Bundestag SPD gewählt hatten, bei einer Direktwahl des Kanzlers zur Zeit nicht einmal 30 Prozent für Beck entscheiden, 44 Prozent hingegen für Angela Merkel. Bei allen Wahlberechtigten käme Beck auf 16 Prozent. Selbst der damalige SPD-Chef Rudolf Scharping habe kurz vor seinem Sturz 1995 in dieser Frage bessere Werte erzielt, (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.07.2007, Seite 4, Inland

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