-
28.06.2007
- → Natur & Wissenschaft
Zum Meeresspiegel
Einige Anmerkungen zum jüngsten Bericht des Weltklimarats (IPCC) enthält der Newsletter KlimaKompakt, der im Internet unter germanwatch.org heruntergeladen werden kann. Demnach mehren sich die »Anzeichen, daß Grönland und auch die Westantarktis mehr zum Meerespiegelanstieg beitragen als sowohl 2001 als auch 2007 vom IPCC angenommen«. Wegen wissenschaftlicher Unklarheiten seien »sich selbst beschleunigende Eisverluste in Grönland und der Westantarktis« nicht berücksichtigt worden. Aktuelle, »noch nicht signifikante Beobachtungsdaten« legen nahe, daß der »Meeresspiegelanstieg 50 Prozent höher« ausfällt als in den IPCC-Modellen.
In diesem Zusammenhang sei ein Fehler korrigiert, der durch die redaktionelle Bearbeitung der Taschenbuchempfehlungen entstanden ist, die vor einer Woche auf dieser Seite zu lesen waren: Der Meeresspiegel steigt nicht, wie irrtümlich behauptet, durch das Schmelzen des schwimmenden arktischen Meereises. Er steigt durch die thermische Ausdehnung des Meerwassers, durch die Schmelze von Inland-Gletschern, durch das Abrutschen des grönländischen Eisschildes und durch die zunehmende Instabilität des westantarktischen Eisschildes. Wir bitten den Autoren und die Leser um Nachsicht. (jW)
In diesem Zusammenhang sei ein Fehler korrigiert, der durch die redaktionelle Bearbeitung der Taschenbuchempfehlungen entstanden ist, die vor einer Woche auf dieser Seite zu lesen waren: Der Meeresspiegel steigt nicht, wie irrtümlich behauptet, durch das Schmelzen des schwimmenden arktischen Meereises. Er steigt durch die thermische Ausdehnung des Meerwassers, durch die Schmelze von Inland-Gletschern, durch das Abrutschen des grönländischen Eisschildes und durch die zunehmende Instabilität des westantarktischen Eisschildes. Wir bitten den Autoren und die Leser um Nachsicht. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Natur & Wissenschaft