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Zum Meeresspiegel

Einige Anmerkungen zum jüngsten Bericht des Weltklimarats (IPCC) enthält der Newsletter KlimaKompakt, der im Internet unter germanwatch.org heruntergeladen werden kann. Demnach mehren sich die »Anzeichen, daß Grönland und auch die Westantarktis mehr zum Meerespiegelanstieg beitragen als sowohl 2001 als auch 2007 vom IPCC angenommen«. Wegen wissenschaftlicher Unklarheiten seien »sich selbst beschleunigende Eisverluste in Grönland und der Westantarktis« nicht berücksichtigt worden. Aktuelle, »noch nicht signifikante Beobachtungsdaten« legen nahe, daß der »Meeresspiegelanstieg 50 Prozent höher« ausfällt als in den IPCC-Modellen.

In diesem Zusammenhang sei ein Fehler korrigiert, der durch die redaktionelle Bearbeitung der Taschenbuchempfehlungen entstanden ist, die vor einer Woche auf dieser Seite zu lesen waren: Der Meeresspiegel steigt nicht, wie irrtümlich behauptet, durch das Schmelzen des schwimmenden arktischen Meereises. Er steigt durch die thermische Ausdehnung des Meerwassers, durch die Schmelze von Inland-Gletschern, durch das Abrutschen des grönländischen Eisschildes und durch die zunehmende Instabilität des westantarktischen Eisschildes. Wir bitten den Autoren und die Leser um Nachsicht. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.06.2007, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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