-
11.06.2007
- → Inland
»Vertriebene« stiften wieder Unruhe
Berlin. Der Bund der Vertriebenen (BdV) hat erneut eine »verbindliche Regelung noch offener Vermögensfragen« verlangt. Dies sei eine »längst überfällige Aufgabe« auch der deutschen Politik, sagte BdV-Präsidentin Erika Steinbach am Wochenende in Berlin auf der Bundesversammlung der Organisation. Sie sprach sich am Samstag auch für einen nationalen Gedenktag für die »Opfer von Vertreibung, Deportation und Zwangsarbeit« aus und forderte mehr Geld für die »Kulturarbeit« ihres Verbandes.
(AP/jW)
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland