Zum Inhalt der Seite

Streik: Telekom gibt Engpässe zu

Bonn. Der Streik bei der Deutschen Telekom geht unvermindert weiter. Auch am Donnerstag waren nach Angaben der Gewerkschaft ver.di rund 15000 Beschäftigte im Service und den Callcentern der Festnetzsparte T-Com im Ausstand. Ein Unternehmenssprecher bestätigte, daß es zu Engpässen bei der Entstörung und Bereitstellung von Anschlüssen komme. Die Callcenter seien zwar erreichbar, aber auch dort seien streikbedingte Einschränkungen spürbar.

Ver.di-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder bedankte sich für das Verständnis, das die Telekom-Kunden für das Anliegen der Gewerkschaft zeigten. Diese kämpft gegen die Pläne der Telekom, rund 50000 Arbeitsplätze in eigenständige Servicegesellschaften auszugliedern und die Betroffenen länger für weniger Geld arbeiten zu lassen.

(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 01.06.2007, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!