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Ägypten kritisiert Nahostquartett

Kairo. Ägypten hat am Donnerstag dem Nahostquartett vorgeworfen, den Palästinensern einseitig die Schuld an der wachsenden Gewalt in der Region zu geben. Ein Sprecher des ägyptischen Außenministeriums, Alaa Al Hadidi, bezeichnete eine Stellungnahme des Quartetts als nicht ausgewogen. Die Glaubwürdigkeit des Gremiums als neutraler Vermittler stehe auf dem Spiel. Mit dem Papier vom Mittwoch werde Israel praktisch grünes Licht gegeben, seine Militär­operationen in den Autonomiegebieten fortzusetzen, sagte Hadidi. So fordere das Quartett die Freilassung des israelischen Soldaten Gilad Schalit, verurteile aber nicht die Entführungen palästinensischer Abgeordneter durch Israel.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.06.2007, Seite 2, Ausland

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