Zum Inhalt der Seite

Cindy Sheehan gibt auf

Washington. Die US-Soldatenmutter und Kriegsgegnerin Cindy Sheehan gibt ihren öffentlichen Protest gegen den Irak-Krieg auf. Sie wolle nicht länger »das ›Gesicht‹ der amerikanischen Antikriegsbewegung« sein, schrieb Sheehan in einem Blog-Eintrag im Internet am Montag (Ortszeit). »Dies ist mein Kündigungsschreiben.« Sie sei am Morgen zu der niederschmetternden Erkenntnis gelangt, daß ihr Sohn Casey »tatsächlich für nichts« gestorben sei. Ihr Sohn sei für ein Land gestorben, »dem es wichtiger ist, wer der nächste »Superstar« wird, als wie viele Menschen in den kommenden Monaten sterben werden« .

(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 01.06.2007, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!