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Stiftung soll der Wirtschaft zufallen

Berlin. Union und SPD haben einen Gesetzentwurf vorgelegt, um die Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« neu zu strukturieren. Die Stiftung sollte die Millionen Menschen, die unter den Nazis Zwangsarbeit leisten mußten, entschädigen. Ulla Jelpke, Mitglied im Stiftungskuratorium und innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, kritisierte am Sonntag, daß versucht werde, die Stiftung unter die alleinige Kontrolle der Regierungsparteien und der Wirtschaft zu bringen. Dabei handele es sich um die Nachfolger der früheren Sklavenhalter, so Jelpke. Das sei absolut geschmacklos. Jelpke kündigte an: »Die Linksfraktion wird die Absicht, aus der Stiftung einen Sponsoring-Verein der Wirtschaft zu machen, bekämpfen«.(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2007, Seite 5, Inland

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