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24.04.2007
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Nigeria: Kandidat der Regierung gewinnt
Abuja. Die nigerianische Wahlkommission hat trotz schwerer Manipulationsvorwürfe von internationalen Wahlbeobachtern und der Opposition den Kandidaten der Regierungspartei Umaru Yar'Adua zum Sieger der Präsidentenwahl erklärt. Der Vorsitzende der Wahlkommission, Maurice Iwu, teilte am Montag in Abuja mit, der 56jährige Yar'Adua habe einen Erdrutschsieg errungen. Der Muslim Yar'Adua stammt aus dem nördlichen Staat Katsina.
Der scheidende Präsident Olusegun Obasanjo warf der Opposition in einer Fernsehansprache vor, sie sei in subversive Aktivitäten verwickelt und fache »die glimmende Asche des Hasses« an. Die Wähler seien aber dem Weg der Demokratie gefolgt. Laut Angaben von EU-Beobachtern sind im Zusammenhang mit den Wahlen mindestens 200 Menschen getötet worden. Die größte Dachorganisation einheimischer Wahlbeobachter will das Ergebnis der Präsidenten- und Parlamentswahlen nicht anerkennen. (AP/AFP/jW)
Der scheidende Präsident Olusegun Obasanjo warf der Opposition in einer Fernsehansprache vor, sie sei in subversive Aktivitäten verwickelt und fache »die glimmende Asche des Hasses« an. Die Wähler seien aber dem Weg der Demokratie gefolgt. Laut Angaben von EU-Beobachtern sind im Zusammenhang mit den Wahlen mindestens 200 Menschen getötet worden. Die größte Dachorganisation einheimischer Wahlbeobachter will das Ergebnis der Präsidenten- und Parlamentswahlen nicht anerkennen. (AP/AFP/jW)
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