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15.03.2007
- → Kapital & Arbeit
Telekom setzt auf »Sparkurs«
Hannover. Die Deutsche Telekom hält an ihrem sogenannten Sparkurs fest und setzt beim geplanten Umbau des Konzerns auch auf die Kooperationsbereitschaft der Gewerkschaften. Dies sagte Telekom-Chef René Obermann am Mittwoch in Hannover mit Hinweis auf die am gleichen Tag beginnenden Verhandlungen mit der Dienstleistungsgesellschaft ver.di. Er sei zuversichtlich, daß es zu einer für beide Seiten akzeptablen Lösung kommen könne, so Obermann.
Er verwies auf die Situation bei den Call-Centern. Dort würden Beschäftigte bei Wettbewerbern rund die Hälfte von dem verdienen, was ein Telekom-Angestellter bekommt. Hier stelle sich die Frage, ob die Telekom derartige Leistungen künftig weiter selbst erbringen oder ob sie sie zukaufen wolle, sagte Obermann. Die Telekom wolle diese Leistungen auch weiter selbst erbringen, aber »unter Marktkonditionen«, sagte Obermann.
(ddp/jW)
Er verwies auf die Situation bei den Call-Centern. Dort würden Beschäftigte bei Wettbewerbern rund die Hälfte von dem verdienen, was ein Telekom-Angestellter bekommt. Hier stelle sich die Frage, ob die Telekom derartige Leistungen künftig weiter selbst erbringen oder ob sie sie zukaufen wolle, sagte Obermann. Die Telekom wolle diese Leistungen auch weiter selbst erbringen, aber »unter Marktkonditionen«, sagte Obermann.
(ddp/jW)
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