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Aus: Ausgabe vom 02.01.2007, Seite 13 / Feuilleton

Egal

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, sieht rund fünf Monate nach der Verbindlichkeit der Rechtschreibreform »eine gewisse Resignation« in den Schulen. Man habe sich eingerichtet in diesen Unsicherheiten, sagte Kraus. Er fügte hinzu: »Ein Glaubenskrieg ist es nicht mehr.« Die Resignation werde irgendwann »in Beliebigkeit« münden. Langfristig würden sich dann nur die Regeln zur S-Schreibung als verbindlich durchsetzen.

Probleme gebe es auch weiterhin bei der Getrennt- und Zusammenschreibung sowie der Groß- und Kleinschreibung. Mit Blick auf die nun mögliche Variantenvielfalt an Schreibweisen sagte Kraus, die Lehrer würden künftig »relativ liberal« an Korrekturen herangehen.

(ddp/jW)

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