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Stoiber keilt weiter aus

München. Der Streit über die Gesundheitsreform wird immer giftiger. Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) griff gestern Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) scharf an und stellte ihre Seriosität in Frage. Er kritisierte in München erneut, die geplante Reform belaste Bayern mit 1,7 Milliarden Euro und koste die Privatversicherten bis zu 30 Prozent mehr. Regierungssprecher Thomas Steg hingegen versicherte, die Mehrbelastung der Länder werde 100 Millionen Euro nicht überschreiten.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.12.2006, Seite 5, Inland

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