-
19.12.2006
- → Kapital & Arbeit
Ermittlungen gegen Ratiopharm
Ulm. Die Staatsanwaltschaft Ulm hat ihre Ermittlungen gegen die Arzneimittelfirma Ratiopharm ausgeweitet: Die Ermittler durchsuchten am Montag die Wohnungen von knapp 400 aktuellen und früheren Außendienstmitarbeitern der Firma, Teilte ein Sprecher der Behörde am Montag mit. Es bestehe der Verdacht, daß Ärzte durch Geld- und Sachleistungen zur Verschreibung von Ratiopharm-Produkten angehalten und sich dadurch der Anstiftung oder Beihilfe zur Untreue oder zum Betrug zum Nachteil von Krankenkassen strafbar gemacht zu haben.
(AP/jW)
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit