Zum Inhalt der Seite

Union und SPD unter 30 Prozent

Hamburg. Das Ansehen der Koalitionsparteien verfällt rapide: Erstmals sind sowohl SPD als auch Union nach einer aktuellen Forsa-Umfrage unter die 30-Prozent-Marke gerutscht.

Danach sank die Union (Foto: CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla) im Vergleich zur Vorwoche um zwei Prozentpunkte auf ein Rekordtief von 28 Prozent. Die Sozialdemokraten liegen unverändert bei 29 Prozent und damit wieder knapp vor der Union. Gemeinsam haben die Regierungsparteien nur noch 57 Prozent der Wähler hinter sich. Die FDP verbesserte sich um einen Punkt und erreicht jetzt wieder ihr Jahreshoch von 15 Prozent. Auch die Linkspartei konnte einen Punkt dazugewinnen und stieg auf elf Prozent.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.11.2006, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!