-
29.08.2006
- → Ausland
Verletzte bei Unruhen in Pakistan
Quetta. Nach dem gewaltsamen Tod eines einflußreichen Rebellenführers ist es in der Provinz Baluchistan zu weiteren Unruhen gekommen. Die Polizei habe am Montag Schußwaffen und Tränengas gegen die Demonstranten eingesetzt, teilten die Behörden mit. Dabei wurden in der Küstenstadt Pasni südwestlich der Provinzhaupstadt Quetta mindestens acht Menschen verletzt. Die jüngsten Unruhen waren ausgebrochen, nachdem Anhänger des am Samstag getöteten Clanchefs Nawab Akbar Bugti in Teilen der Provinz zum Generalstreik aufgerufen hatten. Bugti war bei einem Großeinsatz von pakistanischen Sicherheitskräften getötet worden. Er gilt als Drahtzieher eines versuchten Raketenanschlags auf Pakistans Präsident Pervez Musharraf in Baluchistan im Dezember.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland