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Estland: Ene Ergma durchgefallen

Tallinn. Das estnische Parlament hat am Montag die Präsidentschaftskandidatin Ene Ergma durchfallen lassen. Der 62jährigen stellvertretenden Parlamentspräsidentin fehlten drei Stimmen zur vorgeschriebenen Zweidrittelmehrheit: 65 der 101 Abgeordneten votierten für sie, 35 enthielten sich der Stimme und einer war abwesend. Am Dienstag wird es über einen zweiten Kandidaten, Toomas Hendrik Ilves, abstimmen. Dem 52jährigen Europaabgeordneten werden aber auch nicht bessere Chancen eingeräumt, die Zweidrittelmehrheit zu bekommen. Bei einem Scheitern von Ilves könnte Ergma sich theoretisch einem dritten Wahlgang stellen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2006, Seite 6, Ausland

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