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29.07.2006
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Vier Tote vor den Kongo-Wahlen
Kinshasa. Die Zahl der Toten bei Zusammenstößen am Rande einer Wahlkampfveranstaltung mit 20000 Teilnehmern in der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, Kinshasa, hat sich auf vier erhöht. Bei den Opfern handele es sich um drei Polizisten und einen Zivilisten, sagte ein Sprecher der kongolesischen Polizei am Freitag. Mindestens 20 Menschen, die Mehrheit von ihnen Polizisten, seien bei einem Auftritt des Präsidentschaftskandidaten und Vizepräsidenten Jean-Pierre Bemba am Donnerstag abend verletzt worden.
Auslöser der Unruhen in Kinshasa war ein Brand im Lager des früheren Rebellenführers Bemba. Auch das Haus seines Leibwächters ging in Flammen auf, wobei zwei Babys getötet wurden. Ein Soldat, der in die Menge gefeuert haben soll, wurde gelyncht. Am Sonntag sollen im Kongo Präsident und Parlament gewählt werden.
(AFP/AP/jW)
Auslöser der Unruhen in Kinshasa war ein Brand im Lager des früheren Rebellenführers Bemba. Auch das Haus seines Leibwächters ging in Flammen auf, wobei zwei Babys getötet wurden. Ein Soldat, der in die Menge gefeuert haben soll, wurde gelyncht. Am Sonntag sollen im Kongo Präsident und Parlament gewählt werden.
(AFP/AP/jW)
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