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Hahn auf für Ölpipeline von Baku zum Mittelmeer

Foto: AP
Die für den Westen strategisch bedeutsame, Rußland umgehende Ölpipeline von Baku am Kaspischen Meer ans Mittelmeer ist am Donnerstag in der türkischen Hafenstadt Ceyhan eingeweiht worden. Präsidenten und Topmanager der beteiligten Länder und Unternehmen steckten feierlich eine Minipipeline zusammen, um die Vollendung des vier Milliarden teuren Projekts darzustellen. Die Zeremonie, an der unter anderem der türkische Präsident Ahmet Necdet Sezer (2. v. l.) sowie seine Kollegen der Pipelineländer Aserbaidschan und Georgien, Ilham Alijew (3. v. l.) und Michail Saakaschwili (hinten links), teilnahmen, war allerdings rein symbolisch. Das Öl durch die 1770 Kilometer lange Rohrleitung fließt längst, schon vor über einem Monat war ein Tanker in Ceyhan befüllt worden. Der britische Ölriese BP hält mit 30 Prozent den größten Anteil an dem Pipeline-Konsortium.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.07.2006, Seite 2, Ausland

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