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UNO ergreift Partei in Osttimor

Foto: AP
Die Vereinten Nationen haben sich in den Machtkampf in Osttimor eingeschaltet und Präsident Xanana Gusmão zum Verbleib im Amt aufgerufen. Für den Frieden und die Stabilität im Lande sei es »unabdingbar«», daß Gusmão die Präsidentschaft fortführe, erklärte der UN-Vertreter in Osttimor, Sukehiro Hasegawa, am Freitag in Dili. In der Hauptstadt demonstrierten rund 2000 Menschen für Gusmão. Am Donnerstag hatte er mit Rücktritt gedroht, falls Regierungschef Mari Alkatiri nicht sein Amt niederlegen sollte. Dieser wendet sich gegen die Privatisierungspläne bezüglich der Ressourcen des Landes. (AFP/AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.06.2006, Seite 2, Ausland

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