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Bewährungsstrafe für PR-Manager

Stuttgart. Das Amtsgericht Stuttgart hat gegen den PR-Manager Moritz Hunzinger eine Freiheitsstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verhängt. Es sprach den Unternehmer aus Frankfurt/Main am Mittwoch der uneidlichen Falschaussage für schuldig. Die Vorsitzende Richterin sah es als erwiesen an, daß Hunzinger 2004 als Zeuge im FlowTex-Untersuchungsausschuß des Stuttgarter Landtags die Unwahrheit über die Finanzierung einer wirtschaftspolitischen Umfrage gesagt hat. Die »Umfrageaffäre« hatte im Sommer 2004 zum Rücktritt des damaligen baden-württembergischen Wirtschaftsministers Walter Döring (FDP) geführt. Die Umfrage des Infas-Instituts von 1999 soll zwischen Döring und Hunzinger vereinbart und zum großen Teil von Hunzinger finanziert worden sein. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.05.2006, Seite 4, Inland

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