Zum Inhalt der Seite

Dutzende Tote bei Schiffsuntergang

Manama. Beim Untergang eines Ausflugsschiffes vor der Küste von Bahrain sind am Donnerstag abend mindestens 53 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als die Hälfte der schätzungsweise 130 Passagiere an Bord waren Ausländer, darunter 25 Briten, wie ein Sprecher des bahrainischen Informationsministeriums dem US-Nachrichtensender CNN sagte. Das Schiff war auf einer mehrstündigen Nachtfahrt unterwegs, als es knapp zwei Kilometer vor der Hauptstadt Manama in der Nähe einer Brücke kenterte. Bis zum frühen Freitag morgen wurden 53 Leichen aus dem Wasser geborgen. Die Ursache des Unglücks war vorerst unbekannt. Der Schiffseigner sagte jedoch, es seien zu viele Menschen auf dem Boot gewesen. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.04.2006, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!