Zum Inhalt der Seite

Korruptionsfall beim Bühnenbau

München. Die Staatsanwaltschaft München hat einen Korruptionsfall in Millionenhöhe im Bereich Bühnenbau aufgedeckt. Das Auftragsvolumen belaufe sich bundesweit auf etwa 100 Millionen Euro, wie es am Freitag in München hieß. Technische Direktoren von städtischen Theatern hätten für die Auftragsvergabe Schmiergeld bis zu 125 000 Euro erhalten. Zudem habe es zwischen den vier größten Bühnentechnik-Firmen seit 1997 umfangreiche Preisabsprachen gegeben.


(ddp/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2006, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!