Ostbeauftragte: PCK-Raffinerie in Brandenburg ist gesichert
Schwedt/Oder. Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser, hält die Lage der PCK-Raffinerie in Schwedt/Oder derzeit für sicher. »Es gibt Planungssicherheit für neue Investitionen am Standort Schwedt«, sagte Kaiser bei einem Besuch der Raffinerie im Nordosten Brandenburgs. Die Raffinerie nordöstlich von Berlin versorgt Teile der Hauptstadt, von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Westpolen mit Sprit, Heizöl, Kerosin und anderen Produkten. Sie verarbeitet seit 2023 kein russisches Pipeline-Öl mehr. »Die Bundesregierung hat die deutsche Rosneft-Tochter und damit auch deren Anteil der Raffinerie unter Treuhandverwaltung der Bundesnetzagentur gestellt. Das sichert den Standort als wichtigsten Lieferanten für Erdölprodukte in Ostdeutschland und damit Tausende von Arbeitsplätzen«, sagte Kaiser. »Auch die Gefahr, dass die PCK-Raffinerie von den Sanktionen gegen Russland betroffen wäre, ist gebannt. Damit sind längerfristig die Rohöllieferungen, die Zahlungsabwicklung und damit der Betrieb der PCK-Raffinerie abgesichert.« Die Staatsministerin besuchte PCK wenige Wochen nach der Ankündigung aus dem US-Finanzministerium, dass die unter Treuhandverwaltung stehenden deutschen Tochtergesellschaften des russischen Unternehmens Rosneft dauerhaft von US-Ölsanktionen verschont bleiben sollen. (dpa/jW)
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