Ex-Google-Manager Matt Brittin wird neuer BBC-Chef
London. Inmitten eines milliardenschweren Rechtsstreits mit US-Präsident Donald Trump hat die britische Rundfunkanstalt BBC den ehemaligen Google-Manager Matt Brittin zum neuen Generaldirektor ernannt. Er fühle sich geehrt, in einem »Moment echter Risiken, aber auch echter Chancen« die Leitung der BBC zu übernehmen, erklärte er nach seiner Ernennung am Mittwoch. Sein Vorgänger Tim Davie war im November nach Kritik an einer angeblich irreführenden Bearbeitung einer Trump-Rede für eine BBC-Fernsehdokumentation zurückgetreten.
Brittin kursierte bereits seit Wochen in britischen Medien als möglicher Nachfolger an der Spitze der Rundfunksanstalt. Erfahrungen im Rundfunkbereich hat er bislang allerdings nicht. Dennoch sei er »eine herausragende Führungspersönlichkeit«, meinte BBC-Präsident Samir Shah. (AFP/jW)
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